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Festung Fürigen - 1941 bis heute - Ausnahmezustand und Alltag im Berg
31. März 2018 - 31. Dez. 2020
11:00 - 17:00 Uhr
Öffentliche Führungen: Jeweils am 1. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr (April bis Oktober). November bis Ende März Winterpause. Führungen sind auf Anmeldung das ganze Jahr möglich.

Ort:
Festung Fürigen
Kehrsitenstrasse
6362 Stansstad
Preise:
CHF 7.00 / 4.00
Kinder unter 16 Jahren gratis
Organisator:
KommunikationsWerkstatt GmbH
Kontakt:
Nidwaldner Museum
E-Mail:
museum@nw.ch
Website:
http://www.nidwaldner-museum.ch


Ab April 2018 präsentiert das Nidwaldner Museum in der Festung Fürigen eine neu konzipierte Dauerausstellung. Hinter den schroffen Felswänden des Bürgenbergs bei Stansstad versteckt sich die Festung Fürigen. Gebaut während des Zweiten Weltkriegs war sie Teil des Reduits, der damaligen Verteidigungsstrategie. Im Falle eines Angriffs hätte das Artilleriewerk mit seinen zwei Kanonen dazu beitragen sollen, einen deutschen Vormarsch in die Alpenregion abzuwehren. Auch im Kalten Krieg blieb die Festung in Betrieb, ausgerichtet auf neue Bedrohungsszenarien. Letztmals zogen 2009 Männer – nun als Soldaten verkleidet – für eine Reality-Show des Schweizer Fernsehens in den Stollen. Als Museum kann die Festung seit 1991 erkundet werden.

Die aktuelle Ausstellung richtet den Blick auf die Festung und ihr Abwehrkonzept. Sie thematisiert die gesellschaftlichen Entwicklungen der Region und zeigt das Leben und den Alltag der Männer, die in Fürigen bis in die 1980er Jahre ihren Dienst leisteten. Ein audiovisueller Rundgang führt durch den äusseren Stollen, zu den Geschützständen und schliesslich in den Unterkunftsbereich. Hier wurde gegessen und geschlafen. Was hat die Festungssoldaten während des mehrwöchigen Aufenthalts im Berg beschäftigt? Welche Sorgen drückten und plagten sie? Was schrieben sie ihren Lieben nach Hause? Ein Stück Schweizer Geschichte - hautnah.

Bild zum Anlass